Brennstoffzelle - Schluckspecht III

Wasserstoff-Brennstoffzelle

Der Schluckspecht III erhält seine Energie aus einer Wasserstoff-Brennstoffzelle. Diese versorgt sowohl den Motor des Fahrzeugs als auch die Elektronik. Einzig sicherheitsrelevante Einrichtungen im Fahrzeug dürfen nach dem Shell Eco-marathon Reglement aus einer Batterie betrieben werden. Um die Spannung der Brennstoffzelle (48 V) auf die Elektronikspannung (12 V) zu transformieren, werden hocheffiziente, selbst entwickelte Schaltnetzteile eingesetzt.

Steuerelektronik

Um die Effizienz der zugekauften Brennstoffzellenstacks zu optimieren, wurde die gesamte originale Steuerelektronik entfernt. Im Fahrzeug werden die beiden Stacks nun von einer eigenentwickelten Elektronik und Software überwacht und gesteuert.

Technische Daten

Stack: "Nexa" von Ballard Wasserstoff-Brennstoffzelle
Steuerelektronik: Eigenentwicklung
Anzahl der Zellen: 47
Maximale Leistung: 1,2 kW
Vorteile: Hoher Wirkungsgrad im Teillastbereich

Direkt-Ethanol-Brennstoffzelle

Direkt-Ethanol-Brennstoffzelle im Schluckspecht IIIInnerhalb von 6 Monaten entwickelten und bauten die Studenten eine Direkt-Ethanol-Brennstoffzelle. So konnte das Team 2007 nicht nur erfolgreich mit einer Wasserstoff-Brennstoffzelle am Shell Eco-marathon teilnehmen, sondern präsentierte das weltweit erste Fahrzeug, welches die benötigte Energie aus einer Direkt-Ethanol-Brennstoffzelle bezieht. Für diesen Erfolg erhielt das Team den f-cell Award Sonderpreis(external link).

Stack: Eigenentwicklung Direkt-Ethanol-Brennstoffzellenstack des Teams Schluckspecht
Steuerelektronik: Eigenentwicklung
Anzahl der Zellen: 58
Gewicht: ca. 35 kg
Hybridkonzept: Kondensator als Zwischenspeicher